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S.P.C. bei Heli Schrempf - 2024

Mai 2024

Im Mai 2024 trafen sich 12 Pilotinnen und Piloten unseres Vereins zu einem umfassenden Safety Pilot Coaching (kurz S.P.C.) am Gardasee. Dieses Mal ging es zu Heli Schrempf, einem renommierten Trainer in der Szene. Ob Anfänger oder erfahrener Pilot – alle hatten die Möglichkeit, ihr Können zu erweitern. Das Programm umfasste neben den klassischen Sicherheitstrainingsmanövern auch das Üben solcher oft vernachlässigten Punkte wie Körper- und Armhaltung. Natürlich gab es auch viele Tipps nicht nur zu Technik, sondern auch zur mentalen Seite! Das Training war wie immer intensiv und praxisnah gestaltet.

Aber lasst euch einfach selbst vom Feedback der Teilnehmer überzeugen!

Bertram

 
Das SPC war bereits mein drittes Training. Nach Andi Breuer (Gardasee), Simon Winkler (Achensee) jetzt bei Heli.
 
Ich kann nur sagen, das Training, Heli und Team waren klasse!
 
Ein paar Punkte, die ich besonders hervorheben möchte vom SPC, weil sie anders waren als bei den anderen SIVs.
  • Heli war sehr entspannt, hat einem nie das Gefühl gegeben, etwas machen zu müssen, aber mich trotzdem ermutigt, es mir selbst zuzutrauen, den nächsten Schritt zu gehen. Ich war mit einem Maß an Unsicherheit unterm Schirm angereist. Der Start beim SPC mit erst einmal Nicken und Rollen und sukzessiv aber kontinuierlich zu steigern war genau richtig. So, dass ich am Ende des Trainings SAT und Stalls geflogen bin, mit einem guten Gefühl alles unter Kontrolle zu haben.
  • Gute Organisation. 3 Leute plus Heli im Team waren eine hohe Betreuungsquote. Funkgerät, Videos, Taxi. Alles hat reibungslos funktioniert.
  • Praxisorientierung. Heli hat bei jeder Übung immer den Bezug hergestellt, warum dieses Manöver für die Sicherheit in der Praxis relevant ist. Anstatt einen Katalog an Manövern runterrattern.
  • Heli stellt auch altbekannte Lehrmeinungen in Frage. Man merkt wirklich, dass er sich alles bis aufs Detail durchdacht und ausprobiert hat. Beispiel: beim Seitenklapper im Beschleuniger bleiben. Hatte ich bisher immer anders gehört. Aber hey, ausprobiert über Wasser und es funktioniert tatsächlich sehr gut. Heli ist da aber auch so bescheiden zu sagen: "Hey, probier es für dich aus, ob es für dich funktioniert."
  • SPC statt SIV. Für mich ein klares Ja. Heli geht sehr stark auf den individuellen Piloten ein. Ich würde sagen, in unserer Gruppe ist jeder nicht nur als sicherer, sondern auch selbstsicherer Pilot aus dem Training gegangen.
Ich kann das SPC bei Heli wirklich nur empfehlen.

Christoph

 
Nach meinem ersten Sicherheitstraining, 2023 bei Xandi, war es dieses mal für mich das zweite Training dieser Art. Anfangs hatten wir etwas Pech mit dem Wetter und daher viel Zeit für Theorie. Ab Tag zwei gab es dann nicht nur frischen Kaffee, sondern auch zumindest zeitweise fliegbare Bedingungen. Ab dem dritten Tag waren 2-3 Übungsflüge pro Tag eher die Regel als die Ausnahme. S.P.C. vs SIV? Auch nach einer Woche Training habe ich die Unterschiede nicht so richtig verstanden, geschweige denn erlebt. War mir aber letztlich auch egal, denn mit Helis Zielsetzung, die Pilotenskills längerfristig und wiederholbar zu steigern, dürften sich auch meisten SIV-Trainer identifizieren können. Das Niveau unsrer Gruppe war breit gestreut und das Übungspensum der Piloten entsprechend unterschiedlich. Während bei den einen der Fokus eher auf Spiralen und Klappern lag, übten andere bereits SATs und den Fullstall. Nur Rollen und Nicken kam vermutlich niemand vorbei, den Satz "Timing ist Alles" wurde Heli nicht müde zu wiederholen. Diese Übungen wurden mitunter auch etwas unkonventionell gestaltet: Ob Nicken nur mit dem Beschleuniger oder Rollen über die C-Gurte - man merkt, dass das Feingefühl für den Schirm einen hohen Stellwert im Trainingsplan einnimmt. Keine Rolle spielten dagegen Trockenübungen im Simulator.
 
Der Gardasee ist ein perfektes Trainingsgelände. Die große Arbeitshöhe ermöglicht mehrfache Wiederholung der einzelnen Übungen und auch längere Spiralen mit höheren Sinkwerten können trainiert werden bevor man zum Landeplatz abdreht. Die Woche ging schnell vorbei und ein Teil der Gruppe legte auf dem Heimweg Richtung München noch einen Zwischenstopp am Speikboden ein. Dieser Flugtag bildete eine Art Kontrastprogramm: Statt Manövern in ruhiger Luft über Wasser und Landung in laminarem Wind gab es nun alpin-thermisches Rodeo-Fliegen. Am frühen Nachmittag packten wir dann unsere Schirme wieder ein und machten uns auf den Heimweg.
 
Es war eine geniale Flugwoche mit einer tollen Gruppe und einem super Trainer. Es wird hoffentlich nicht das letzte Training dort gewesen sein. Auch es sich Heli zum Ziel gesetzt hat, die Leute so gut auszubilden, dass sie nicht wiederkommen. Aber ich bin ja noch kein Profi.

Dieter

Mein Ziel für das Training war meinen Umstieg auf ein StreckenGurtzeug (zuvor 8 Flüge, gesamt 2h gemacht), rund zu bekommen und dabei möglichst viel Sicherheit zu gewinnen. Das habe ich mit Heli‘s Hilfe voll erreicht, wichtigstes Take Aways waren interessanterweise die nach außen hin wenig sichtbaren Details beim Fliegen: Körperhaltung mit entkoppelter Hüfte vom Oberkörper und Beinen, das Mitgehen in der Hüfte bei Schirmstörungen und die Arm- und Handhaltung beim Steuerleinenzug.

Nennenswert dabei ist, dass ich ein eher ängstlicher und leider nur mäßig begabter Pilot bin, dem es aber sehr wichtig ist, zu verstehen, was mit ihm in der Luft passiert.  Genau da hat mich Heli abgeholt und bei meinen Anstrengungen unterstützt ohne mein Tun in irgendeiner Weise abzuwerten. Nein, im Gegenteil konnte er mich motivieren, meinen Frust über meine Ängste und daraus resultierenden Hemmungen in der Luft zu überwinden und an mir mit Erfolg zu arbeiten.

Heili ist bekannterweise einer der top SIV-Trainer, der die Entwicklung dieses Sports auch mit gestaltet. Mit seinem praktischen und theoretischen Hintergrund als Ausnahmesportler, seinen didaktischen Fähigkeiten und seiner unkomplizierten persönlichen Art war es eine echter Genuss mit ihm trainieren zu dürfen.

Er hat uns ehrlich über die möglichen Konsequenzen unseres Tuns informiert und alle möglichen Vorkehrungen getroffen, um sicher und mit Freude beim Fliegen über dem wunderschönen Gardasee etwas zu lernen. Die Videoaufnahmen hatten exzellente Qualität und die Kameraführung Tim‘s ebenso. Der Umgang mit Gefahrensituationen und deren Aufarbeitung auch für die Gruppe war sehr professionell und doch persönlich.

Es ist schwierig, noch etwas zu finden, was aus meiner Sicht eines Kursteilnehmers zu verbessern wäre. Was mir einfällt, wäre vielleicht ein Abgleich der Ziele jedes einzelnen vor und nach der Trainingswoche. Gerne auch mal zwischendurch, das könnte in beide Richtungen gut sein: an dem zu arbeiten, was man sich konkret vorgenommen hat und besondere Manöver, die man eigentlich gar nicht auf dem Schirm hatte, noch mal zu hinterfragen und ggf. als neues Ziel fest zu schreiben. Das wäre vielleicht auch so eine Art Hausaufgabe bis zum nächsten Morgen (wenn da bei schönem Wetter gefühlt auch nur Zeit für eine kurze Schlafpause bleibt).

Andererseits bin ich mir sicher, dass Heli sich die vorab von uns angemeldeten Ziele immer wieder mal vergegenwärtigt und deshalb das Training so effektiv gestaltet hat.

Und dann könnte man noch eine Rückseite der Urkunde ergänzen, bei der ich volle Punktzahl hätte 😊

Frieder

  • Eine super Woche! Wir waren eine tolle Gruppe und hatten Spaß, mitten in der Gardaseekulisse zwischen den Acropiloten zu trainieren. Heli und sein Team haben es geschafft, gute Laune von Landung bis Start zu verbreiten und während der Flüge sehr professionell zu sein.
  • Am Anfang gab es wetterbedingt zwei Tage Theorie, bis wir kaum noch aufnahmefähig waren. Die restlichen vier Tage waren dann gute Bedingungen und aus meiner Sicht ausreichend, um die Manöver zu trainieren. Meistens konnten wir zwei Trainingsflüge machen und abends noch einen zum genießen. Die gemeinsame Videoanalyse fand ich spannend, weil die Schirme so unterschiedlich reagieren und weil meine eigene Wahrnehmung oft gar nicht zur Außenperspektive gepasst hat.
  • Den Unterschied vom SPC zu einem klassischen SIV kann ich nicht beurteilen, weil es mein erstes Training war. Aber ich war beeindruckt von Helis Analyse der Körperhaltung, selbst aus einigen hundert Metern Entfernung. Ich habe mich in dem Setup über Wasser und mit Helis klaren, ruhigen Funkanweisungen so wohl gefühlt, dass es kein Problem war, Manöver wie Spirale, Spin Stall oder SAT auszuprobieren. Fliegerisch hat es mir viel Sicherheit gegeben, oder zumindest meinen Werkzeugkasten erweitert. Einige Flugsituationen sehe ich jetzt völlig anders: Manche entspannter, aber andere mit mehr Respekt.
  • Als Anfänger hatte ich die Sorgen, dass ich die Gruppe aufhalte und schlicht den Landeplatz nicht treffe... Beide völlig unbegründet! Jeder kann auf seinem Niveau trainieren und Heli hat sich auf meinen A-Schirm genauso eingelassen, wie auf alle anderen. Und den Landeplatz habe ich dank guter Einweisung jedes Mal trocken erreicht 😊

Tobias

 
Ich habe bereits vor 7 Jahren ein Sicherheitstraining bei Airsthetik und Heli besucht, und habe mich erneut bei Heli von der ersten Minute sicher, extrem wohl & kompetent betreut gefühlt. In der Woche hab ich viel dazu gelernt (Feinmotorik, Körperhaltung, Körperspannung, Sitzposition, Gleitschirm Handling, allen voran Extremflug-Manöver, Behebung von Kappenstörungen aller Art, Haupt-Fokus war bei mir persönlich das erweiterte "Fliegen" von Fullstalls...).
 
Außerdem könnte ich meine eigenen Grenzen weiter ausloten (dynamischere Einleitung zum Fullstall) und habe auch eine unfreiwillige Grenzerfahrungen erlebt (Kappensturz, Retterabgang, Wasserlandung). Diese haben wir sofort im gegenseitigen Konsens mit zwei weiteren Anschluss-Flügen am selben Tag über den Gardasee aufarbeiten können...
 
Die Organisation vor Ort war vorbildlich, es wurden Campingplatz Reservierungen koordiniert, ausführliche Theorie mit viel Praxis Veranschaulichungen (Video Beispiele) gebrieft. Auf Rückfragen wurde ausführlich eingegangen... Grandios!
 
Außerdem wurde spontan eine neue Kaffeemaschine von Heli besorgt um die Konzentration und Laune der Teilnehmer, wegen der ersten beiden Tage Regenwetter, zu heben.
 
Die Abende wurde meist mit einem gemeinsamen und lustren Abendessen abgerundet.
 
Gab einfach nix zu meckern! Gerne wieder! 😀😃

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