|
Die Langfristprognose dient vor allem der Frage, ob man
zu einem bestimmten Datum fliegerische Aktivitäten
plant und wenn ja, wo. Langfristprognosen sind je nach Wetterlage
und Modellrechnungen zwar mehr oder weniger ungenau, brauchen
aber auch nicht so präzise zu sein, da hier eher großräumige
Betrachtungen und Fragen (Alpennord- oder südseite,
Alpenrand oder Inneralpin?) im Vordergrund stehen. Und diese
Fragen können sehr wohl oft schon Tage vorher mit hoher
Wahrscheinlichkeit beantwortet werden.
Grundsätzlich gilt:
Je länger man vorrausschauen will, desto weniger helfen
einem die gängigen Medien-Wetterberichte. Viele Medien
beschränken sich gar rein auf den 3-Tages-Zeitraum.
Wer längerfristig planen will, ist auf die eigenständige
Interpretation der Langfristmodelle angewiesen und muß
sich im Zuge dessen selbst hineinvertiefen.
Desweiteren gilt: Alle Medienwetterberichte basieren auch
nur bzw. stützen sich auf die Wettermodelle. Wer diese
Wettermodelle selbst studiert und versteht, kann Wetterberichte
viel besser interpretieren, einordnen und mit den eigenen
Annahmen aus den Modellen abgleichen.
Und letztlich: Die Länge des prognostizierbaren Zeitraumes
ist variabel und hängt stark von der momentanen Wetterlage
ab (stabile oder instabile Prognosen). Auf Detaills und
tiefere Einblicke in die Wettermodelle gehe ich demnächst
evtl. in einem Vortrag ein. Den Rahmen dieser Seite würde
dies deutlich sprengen, diese soll sich auf eine halbwegs
kompakte und übersichtliche Zusammenstellung der Angebote
fokussieren.
Folgende Seiten sind meiner Ansicht nach am besten geeignet,
um sich ein längerfristiges Bild der Wetterentwicklung
zu machen:
|