Flugguide Südafrika

Fotos: Markus Haubt

Basierend auf den bisherigen Erfahrungen unserer Clubmitglieder


Fluggebiete:

Wilderness
Porterville
Capetown
Hermanus


Bildergalerie
Video vom Südafrika-Trip 2009 ( WMV-Version )


Allgemeine Reisetips:

  • Route: Fliegerisch am interessantesten sind die Gardenroute mit Hermanus und v.a. Wilderness sowie Porterville. Wilderness liegt ca. 400km und 5h westlich von Kapstadt. Hermanus liegt auf dem Weg ca. 100km und 1h westlich Kapstadt. Porterville liegt ca. 100km und 1,5h nördlich von Kapstadt.
    Johannesburg, der Krüger-Nationalpark, Durban oder Drakensberge liegen mit mind. 1000km relativ weit ab dieser Route.
  • Flug:Zu empfehlen sind Direktflüge nach Kapstadt (von Muc ca. 12h, zur Zeit nur mit AirBerlin möglich). One-Stop über Johannesburg benötigt ca. 3h länger. Preise beliefen sich 2007 bis 2009 auf ca. 700Euro.
  • Mietwagen: Es gibt dort unten sehr günstige Kleinwagen, insbesondere den Golf Chico (ein Golf 1, der dort unten immer noch gebaut wird). Diese schlagen mit ca. 14Euro/Tag zu Buche.
  • Unterkünfte: Alle unten angeführten Flugguides bieten auch hervorragende Unterkünfte an. Ansonsten gibt es überall jede Menge Bed&Breakfast (B&B), Vorreservierung brauchts nur bei den Guides. Kosten: Ca. 200Rand/Nacht.
  • Telefon: Es gibt am Flughafen und in jedem Ort günstige PrePaid-Karten zu kaufen.
  • Bargeld: Südafrika hat ein sehr dichtes Geldautomatennetz, an welchen sich problemlos per Maestro oder Kreditkarte abheben läßt. Tip: Auch an den meisten Tankstellen gibt es Geldautomaten!
  • Infrastruktur: Südafrika ist Europa hier in fast allen Belangen ebenbürtig. Shopping ist überall problemlos möglich, Apotheken gibt es ebenfalls in fast jedem Ort. Straßen sind i.d.R. in sehr gutem Zustand. Der öffentliche Nahverkehr wurde noch nicht getestet ;-)
  • Kosten allgemein: Der Rand ist Stand Anfang 2009 sehr günstig! Für 1Euro gibt es ca. 13Rand. Damit werden alle vor Ort anfallenden Kosten für Unterkunft, Essen, etc. sehr günstig. Ein paar Beispiele:
    - Essen (Hauptgericht) 60-120Rand (5-9Euro)
    - Bier (330-500ml) ca. 13Rand (1Euro)
    - Benzin 65Rand/Liter (50Cent)


Gleitschirmfliegen in Südafrika:

  • Allgemein: Südafrika bietet jede Menge abwechslungsreicher Fluggebiete. Insbesondere die Gardenroute von Kapstadt bis Wilderness mit ihren Küsten und Gebirgszügen sticht hier heraus. Die meisten Berge dort sind aber weder touristisch, geschweige denn fliegerisch überhaupt erschlossen.
  • Pilotenkönnen: Mit entsprechendem Guiding ist Südafrika auch für weniger erfahrene Piloten machbar. Allerdings erweitert eine solide Starttechnik auch bei stärkerem Wind beträchtlich die Flugmöglichkeiten. Wind ist dort unten, speziell am Meer immer ein Thema.
    Gleichsam bietet die Gardenroute speziell im Hinterland auch wesentlich ambitioniertere Fluggebiete mit starker Thermik für geübtere Piloten.
    Porterville ist ein perfektes XC-Gebiet mit starker Thermik.
  • Wind: Wie erwähnt gerne stark. Oft kann gerade am Meer aber trozdem gut geflogen werden, da der Wind an den Kanten/Startplätzen am stärksten bläst. Generell wird der Wind zum Sommerende (Februar/März) etwas schwächer, was speziell am Western Cape mit Kapstadt sehr von Vorteil ist.
  • Thermik: Alle Fluggebiete, die etwas vom Meer entfernt liegen (1km reicht hier oft vollkommen) bieten meist sehr gute Thermik bei entsprechenden Wetterlagen. Häufig gilt die Faustregel, daß wenn der Wind am Meer zu schwach ist, dann die Thermik im Hinterland paßt. Die inländischen Fluggebiete wie Porterville bieten hervorragende thermische Bedingungen! Beste und stärkste Monate sind hier Dezember und Januar, es geht aber locker bis Mitte März.
  • Guiding: Die südafrikanischen Guides sind durchwegs - soweit wir diese kennenlernten - sehr nett und hilfsbereit, zudem äußerst kompetent und mit den örtlichen Bedingungen sehr erfahren. Die Kosten für das Guiding halten sich sehr in Grenzen und es wäre dumm, nicht auf diese Erfahrungen zurückzugreifen. Zudem bieten alle Flugguides dort unten auch geeignete Unterkünfte an.
  • Flugführer (Literatur): Es gibt einen hervorragenden Flugführer von Greg Hammerton, der auch ins deutsche übersetzt wurde. Dieser darf auf keiner Südafrika-Flugreise fehlen! So gut wie alle nennenswerten Fluggebiete sind dort beschrieben, incl. Anfahrtsbeschreibungen.