| |
|
 
|
 |
 |

100km Erlebnis
- Advance Omega 6

 |
 |
 |
 |
| |
Ich war zwar bislang nur 2 Flüge
und 10 Stunden mit dem neuen Flaggschiff von ADVANCE
in der Luft, jedoch sicher ausreichend um kurz ein paar
Eindrücke wiederzugeben.
Die letzten Jahre flog ich den Advance Omega 5/24c
(Serienkappe mit dünnen Leinen) und davor den Sigma
4.
Wenn ich überhaupt vergleichen kann, dann nur mit
diesen Geräten, wo ich meine Flugstunden drauf
hab.
Eine umfangreiche Präsentation mit Details zum
Omega 6 gibts hier. |
 |

Dorothea Stichlmair und Franz Steidl |
|
| |
Mein Abenteuer mit dem Advance Omega 6/25 (kleinste
Größe 70-90kg) begann in Berchtesgaden, zu
den Berchtesgaden Open 2004.
Volkmar (Advance Paragliders&Kites) aus der Schweiz
ist da und drückt mir am Vorabend zum 1.Task den
Schweizer Vorführer in die Hand.
Mit entspechend gemischten Gefühlen
steh ich am nächsten Tag schon zeitig am kleinen
Startplatz am Jenner.
Irgendwie geht's mir immerso ... Pünktlich zu irgendeinem
internationalen Wettbewerb darf ich zum ersten Task
einen neuen Schirm kennenlernen ... Feuertaufe.
Erinnert mich an meinen Omega 5/24 der 3Tage vor der
GermanOpen 2001 kam und mir auf Anhieb die Qualifizierung
zur Liga brachte.
|
|
| |
 |
|
Ich muß mir den Schirm vor dem
Start wenigstens mal ansehen...
Die Verarbeitung ist gewohnt excellent.
Die Serien Tragegurte überraschen mit einem Durchläufer
System über die C-Ebene, was somit
"ohne Verbiegen" einen optimalen Anstellwinkel
der Kappe ermöglicht (D-Ebene wird angehoben).
Zusammen mit einer etwas aktiveren Schirmkappe
(besserer Feedback) ist das Beschleuniger System leichtgänginger
geworden. |
|
| |
|
|
|
|
| |
Daß die oberste Ebene der obersten Galerie mit
unummantelten dünnen 0.8mm Aramid Leinen bestückt
ist, rundet das Paket für einen zeitgemäßen
Serienhochleister ab.
Alles Features und damit verbundene Eigenschaften, die
vormals nur den Prototypen vorbehalten blieben, finden
erstmals in Serienschirmen ihren Einsatz bei Advance.
Dann geht's los, Window Open Task 1. Ich geh gleich
mit zum Anfang raus, muß ja mich ein wenig einfliegen.
Bei nur schwachen seitlichen Wind läßt sich
der Schirm beinahe ungewohnt gut aufziehen. Die Kappe
ist für die Klasse und Leistung unglaublich stabil,
Kleinere Störungen (kleine Klapper) beim Gleiten
in turbulenter Luft ... und der Schirm bleibt einfach
in seiner Spur ohne daß man dafür große
Maßnahmen ergreifen muß. Das Vorschießen
nach Klappern ist deutlich harmloser als bei meinem
Omega5c. |
|
| |
|
|
|
|
| |
Neben dem beruhigerenden Verhalten bei Störungen
gab es die 2. Überraschung in der Gleitleistung.
Was man da so früher garantiert mitnehmen mußte
im Berchtesgadener Kessel, ging nun im Geradeaus Flug.
Von der Blaueishütte zum Jenner permanent "durchzufliegen"
ging früher einfach nicht.
Etwas ungewohnter ist wieder das zentrieren. Man muß
wieder etwas mehr dafür tun, damit der Schirm optimal
in der Thermik oder im Hangaufwind bewegt wird.
Ich brauchte nur so ca. 1-1,5h bis ich es bei dem Flügel
raus hatte und mich wieder auf Tuchfühlung zum
Fels bewegen konnte. |
|
foto:
azoom.ch/m.scheel |
|
| |
|
|
|
|
| |
Gänzlich überzeugt hat mich der
Omega 6 dann doch, weil er sich nachwievor sehr eng drehen
läßt, und ich mich auch in einer schwächeren
Thermik Situation über einer Almwiese im "NoWhere"
herausmogeln konnte. |
|
| |

foto: azoom.ch/m.scheel
|
|
Was mir fehlte, war ein sichtbarer Vergleich zur
Serien Klassen - Konkurrenz, da ich beim ersten Task
der einzigste Serienschirm war, der die Ziellinie sah
und mir viel Zeit ließ.
Dies konnt ich dann doch recht live am Boden in Interlaken
zum Paragliding
Grand Prix mitverfolgen, das was Kari Eisenhut da
mit seinem Omgea 6 flog war schon sensationell.
Der Advance Omega 6 bleibt natürlich ein Hochleister,
der aktiv und viel geflogen werden will.
Verträumt drunter hängen, wie unter einem
DHV 1er (was auch da gefährlich sein kann) geht
in dieser Schirmklasse nachwievor nicht ;-)
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
|
Andreas Rieck, 11-JUN-2004 |
|
| |
|
|
|
|
|
|
| |
|
|
|